Armin Wagner

Curriculum Vitae

Armin Wagner, 1969 in einem Vorort von München geboren, schloss zwei Ausbildungen zum „Elektriker“ und „Elektroniker“ ab. Bereits in jungen Jahren besaß er einen Computer (ZX81 und Atari 800XL) und programmierte Regelungen und Steuerungen für Modelleisenbahnen.

Folgende Computer waren / sind in seinem Besitz: ZX81, Atari 600XL, Atari 800XL, Amiga 500, ATARI 520ST, Atari 1040 ST, Atari Mega ST2, PC XT, PC 286, PC 368, PC 486……..).

Auch heute noch funktionsfähig: Atari 600 XL und Atari 1040 ST.

Der Nachteil war, dass die Anschlüsse nicht kurzschlussfest waren und es dadurch zu gewissen (teuren) Verschleißerscheinungen führte. Da das Budget damals sehr begrenz war, baute er damals die ersten Schutzschaltungen mit Hilfe von Dioden und Widerständen.

VOM HOBBY ZUM BERUF

Während der Ausbildung baute Armin Wagner in München eines der ersten Mailbox-Systeme in Bayern auf, um Informationen und Software auszutauschen. Kurz nach der Lehre wurde ein PC Verkaufs- Reparaturshop gegründet. Nach Jahren des Erfolgs musst man sich dem Druck der Billighändler (VOBIS, ESCOM usw.) beugen und das Geschäft wurde geschlossen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit wurde danach von Hard- auf Software gelegt. Im Zuge dessen ging Herr Wagner nach London und programmierte dort die Steuerlogik von Fassadenaufzügen für die Außenreinigung von Hochhäusern.

Danach entwickelte er für einen Münchner Fernsehsoftwarelieferanten etliche Module, wie Teletext und TV- Steuersoftware u.a. für Sony und Löwe.

Ebenso hielt er deutschlandweit Vorträge für Hewlett-Packard -heute HP Inc.- über deren Software HPVEE und den selbstentwickelten Treibern für diese Software. Kurze Zeit später arbeitete er als freiberuflicher Mitarbeiter für Mannesmann Mobilfunk (D2) und Siemens, um dort die Software- Hardwareentwicklungsprozesse mitzugestalten. Die Windows NT Treiberprogrammierung war damals noch eine Herausforderung.

Immer wieder verwies er auf Mängel in der IT-Sicherheit (z.B. SS7 Protokoll, fehlende Schutzeinrichtungen bzw. schlecht konfigurierte Firewalls und fehlende Virenschutzsoftware). Damals belächelt und heute ein Standard.

Von 1989 bis 1993 nahm er erfolgreich an mehreren Wettbewerben teil, welche sich mit IT Analyse beschäftigen. Danach wurde man Älter und ggf. Wissender, um sich ernsthafteren Themen zu widmen.

Da man Akademikern mehr glaubt bzw. diese mehr verdienten, beschloss Hr. Wagner auf dem zweiten Bildungsweg zu studieren.

Jahre später (1994) studierte er somit in München Informatik mit den Fachrichtungen Datenschutz und IT-Sicherheit. Während des Studiums eröffnete er mit großem Erfolg eine Softwareentwicklungsfirma. Schwerpunkt war die Automobilindustrie. Dort kam der sogenannte „CAN-Bus“ gerade immer mehr Mode.  Weiterhin wurden Windows NT Kernel Treiber, Benutzersoftware für Mess- und Steuerkarten entwickelt. Man lernte sehr schnell, wie kann man die Steuerung eines Autos übernehmen.

Das Steckenpferd IT-Sicherheit verloren er dabei nie aus dem Auge. Schon vor seinem Studium wurden immer wieder Penetrationstests am „lebenden Objekt“ durchgeführt. Er hielt Vorträge an der Universität in München, um die Verbindung Wissenschaft und Wirtschaft nicht abreißen zu lassen.

VOM FREIBERUFLER ZU ANGESTELLTEN

1999 führte er bei einer großen deutschen Bank Sicherheitsanalysen durch. Im Jahr 2000 beauftragte ihn das Unternehmen Maßnahmenpläne zu erstellen. Mehrere internationale Projekte und Programme wurden unter seiner (Teil-)Führung erfolgreich abgeschlossen.

Von 2001 bis 2009 war er der Datenschutzbeauftragte und seit 2004 Chief Information Security Officer (CISO) für dieses Unternehmen. Parallel dazu besetzte er die Rolle des IT-Abteilungsleiter (Head of IT). 2009 lag es auf der Hand, dass der IT-Chef nicht Datenschützer sein sollte. Somit entschied er sich für die Abteilungsleitung.

VOM ANGESTELLTEN ZUR SELBSTÄNDIGKEIT

2013 war der Startschuss für eine neue Patententwicklung und für die Gründung der Firma „Digitales Erbe Fimberger“.

Ohne die Idee seiner werten Geschäftspartnerin, wäre das Unternehmen nie entstanden. Sie gab die Idee und hat das wirtschaftliche Wissen, er konnte es mit dem technischen- und rechtlichen Wissen bereichern.

Bis heute ist er im Mentoring- Programm der LMU München und als Dozent an Hochschulen tätig.

Am Rande wurde das Thema/Studium Rechtswissenschaft an der LMU München angegangen.

„Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen“ sagt Hr. Wagner. Auch wenn in den letzten Jahren die organisatorischen Tätigkeiten zugenommen haben, so sucht er immer wieder den Weg zur Tastatur, denn Programmierung und IT-Sicherheit ist eine Leidenschaft von Ihm, die Ihm manchmal fehlen. Die Liebe zur IT wird nur durch die Liebe zu seiner Frau und seinem süßen Kind übertroffen.

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