Armin Wagner

Curriculum Vitae

Armin Wagner, 1969 in einem Vorort von München geboren. schloss zwei Ausbildungen zum „Elektriker“ und „Elektroniker“ab. Bereits in jungen Jahren besass er einen Computer (ZX81 und Atari 800) und programmierte Regelungen und Steuerungen  für Modelleisenbahnen.

Vom Hobby zum Beruf

Während der Ausbildung baute Armin Wagner in München eines der ersten Mailbox-Systeme in Bayern auf, um Informationen und Software auszutauschen. Kurz nach der Lehre wurde ein PC Verkaufs- Reparaturshop gegründet. Nach Jahren des Erfolgs musst man sich dem Druck der Billighändler (VOBIS, ESCOM usw.) beugen und das Geschäft wurde geschlossen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit wurde danach von Hard- auf Software gelegt. Im Zuge dessen ging Herr Wagner nach London und programmierte dort die Steuerlogik von Fassadenaufzüge für die Außenreinigung von Hochhäusern.

Danach entwickelte er für einen Münchner Fernsehsoftwarelieferanten etliche Module, wie Teletext und TV- Steuersoftware u.a. für Sony und Löwe.

Ebenso hielt er deutschlandweit Vorträge für Hewlett-Packard -heute HP Inc.-  und deren Software HPVEE und den selbstentwickelten Treibern für diese Software. Kurze Zeit später arbeitet er als freiberuflicher Mitarbeiter für Mannesmann Mobilfunk (D2) und Siemens, um dort die Software- Hardwareentwicklungsprozesse mitzugestalten.

Immer wieder verwies er auf Mängel in der IT-Sicherheit (z.B. SS7 Protokoll, fehlende Schutzeinrichtungen bzw. schlecht konfigurierte Firewalls)

Da man Akademikern mehr glaubt bzw. diese mehr verdienten, beschloss Hr. Wagner auf dem zweiten Bildungsweg zu studieren. Heute weiss er, dass er damals meist Recht hatte.

Jahre später (1994) studierte er an der FH München Informatik mit den Fachrichtungen Datenschutz und IT-Sicherheit. Während des Studium eröffnete er mit großen Erfolg eine Softwareentwicklungsfirma. Schwerpunkt war die Automobilindustrie. Dort kam der sogenannte CAN-Bus gerade in Mode.  Weiterhin wurden Windows NT Kernel Treiber, Benutzersoftware für Mess- und Steuerkarten entwickelt.

Das Steckenpferd IT- Sicherheit verloren er dabei nie aus dem Auge. Schon vor seinem Studium wurden immer wieder Penetrationstests am „lebenden Objekt“ durchgeführt. Er hielt Vorträge an der Universität in München, um die Verbindung Wissenschaft und Wirtschaft nicht abreissen zu lassen.

Vom Freiberufler zu Angestellten

1999 führte er bei einer großen deutschen Bank Sicherheitsanalysen durch. 2000 beauftragte ihn das Unternehmen Maßnahmenpläne zu erstellen. Mehrere internationale Projekte und Programme wurde unter seiner (Teil-)Führung erfolgreich abgeschlossen.

Von 2001 bis 2009 war er der Datenschutzbeauftragte und seit 2004 ist er Chief Information Security Officer (CISO) für dieses Unternehmen. Paralell dazu besetzt er die Rolle des IT-Abteilungsleiter (Head of IT).

Vom Angestellten zur Selbständigkeit

2013 war der Startschuss für eine neue Patententwicklung und für die Gründung der Firma „Digitales Erbe Fimberger“.

Ohne die Idee seiner werten Geschäftspartnerin, wäre das Unternehmen nie entstanden. Sie hat die Idee und das wirtschaftliche Wissen, er konnte es mit dem technischen und rechtlichen Wissen bereichern.

Bis heute ist er im Mentoring- Programm der LMU München tätig.

„Es ist nie zu spät, etwas neues zu lernen“ sagt Hr. Wagner. Auch wenn in den letzen Jahren die organisatorischen Tätigkeiten zugenommen haben, so sucht er immer wieder den Weg zur Tastatur, denn Programmierung und IT-Sicherheit ist eine Leidenschaft von Ihm, die Ihm manchmal fehlen. Die Liebe zur IT wird nur durch die Liebe zu seiner Frau und Kind übertroffen.