Jahresrückblick 2025

5.000+
abgeschlossene Fälle
+60 TB
Speichererweiterung 2025
Basis 80 TB
100%
interne Datenverarbeitung
12
Jahre Erfahrung

Skalierung, Sicherheit, DLH-Weiterentwicklung und gutachterliche Präzision

Das Jahr 2025 war für Digitales Erbe Fimberger ein Jahr struktureller Festigung und technologischer Weiterentwicklung.

Mit nunmehr über 5.000 erfolgreich abgeschlossenen Fällen innerhalb von zwölf Jahren Unternehmensbestehen wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht.

Diese Zahl steht für Vertrauen, Diskretion und methodisch saubere Arbeit in einem sensiblen Tätigkeitsfeld.

Parallel zur steigenden Nachfrage wurden Infrastruktur, Sicherheitsarchitektur, Analyseverfahren und der DLH Stick grundlegend weiterentwickelt und für zukünftig kommenden Betriebssystem vorbereitet.

Infrastruktur – vollständige Systemmodernisierung

2025 wurde unsere interne IT-Umgebung umfassend erneuert und strukturell neu aufgebaut. Ziel war es, steigende Fallzahlen technisch kontrolliert abzubilden, ohne Kompromisse bei Datensicherheit oder Nachvollziehbarkeit einzugehen.

Umgesetzt wurden unter anderem:

  • segmentierte Netzwerkinfrastruktur

  • getrennte Analyse- und Archivsysteme

  • strukturierte Fallablage

  • klar definierte Zugriffsebenen

  • optimierte Serverarchitektur

 

Die Systemerneuerung dient nicht dem Selbstzweck, sondern der langfristigen Stabilität und Reproduzierbarkeit unserer Arbeit.

Eigene KI-gestützte Analyseverfahren

Ein wesentlicher Entwicklungsschritt war die Einführung einer vollständig hauseigenen KI-gestützten Analyseumgebung.

Diese unterstützt insbesondere bei:

  • semantischer Dokumentenanalyse

  • automatischer Verschlagwortung

  • strukturierter Sortierung großer Datenbestände

  • fehlerrobuster Worterkennung

  • Priorisierung relevanter Inhalte

 

Entscheidend ist:

Es erfolgt keinerlei Datenübertragung an externe Anbieter. Dieser Punkt ist uns sehr wichtig für unsere Kunden. 

Ein Maximum an Informationssicherheit und Datenschutz.

Die gesamte KI-Infrastruktur wird lokal betrieben. Mandantendaten verlassen zu keinem Zeitpunkt unser Haus.

Auch in diesem Jahr werden wir unsere KI und unser selbstlernendes Modell weiterentwickeln. 5000 Erfahrungswerte sind eine gute Basis für unsere KI zu lernen.

Eigene KI-gestützte Analyseverfahren

Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt im Jahr 2025 war die konsequente Weiterentwicklung des DLH Stick als strukturiertes Instrument zur digitalen Nachlassorganisation.

Ziel war es, die Erfassung, Systematisierung und Nachvollziehbarkeit sensibler Informationen weiter zu professionalisieren und gleichzeitig Bedienfehler systemseitig zu reduzieren.

Erweiterte Kennwortfelderkennung

 

Die neu implementierte Kennwortfelderkennung analysiert Eingabestrukturen kontextbezogen und identifiziert typische Passwort-, PIN- und Zugangsfelder automatisiert.

Diese werden strukturiert kategorisiert und eindeutig den jeweiligen Diensten oder Plattformen zugeordnet.

Dadurch wird erreicht:

  • konsistente und systematische Erfassung sensibler Zugangsdaten

  • Vermeidung redundanter oder widersprüchlicher Einträge

  • Reduzierung manueller Zuordnungsfehler

  • klare Trennung zwischen Zugangsdaten, Benutzernamen und ergänzenden Informationen

 

Gerade im digitalen Nachlass ist eine saubere, nachvollziehbare Strukturierung von Zugangsinformationen entscheidend – insbesondere dann, wenn mehrere Erben oder Bevollmächtigte beteiligt sind.


Automatisierter Speicher- und Sicherungsmechanismus

 

Zusätzlich wurde ein fortlaufender, automatisierter Speichermechanismus integriert.

Eingaben werden versioniert gesichert, ohne dass der Nutzer aktiv speichern muss. Dadurch wird gewährleistet:

  • Schutz vor Datenverlust bei Unterbrechungen

  • dokumentierte Zwischenstände

  • konsistente Versionsstruktur

  • nachvollziehbare Änderungsentwicklung

 

Dies erhöht sowohl die Datensicherheit als auch die Transparenz im späteren Nachvollzug.


Strukturverbesserungen bei Angehörigen und Bevollmächtigten

 

Ein weiterer Ausbau erfolgte im Bereich der personenbezogenen Strukturierung.

Die Erfassung von:

  • nahen Verwandten

  • Miterben

  • Bevollmächtigten

  • Ansprechpartnern

 

wurde systematisch neu strukturiert. Beziehungen sind nun klar definierbar, Zuständigkeiten nachvollziehbar abbildbar und Kontaktinformationen logisch zugeordnet.

Gerade bei komplexeren Erbkonstellationen entsteht dadurch deutlich mehr Übersicht und Transparenz.


Optimierung des Nachlassorganisators und Planers

 

Auch der integrierte Nachlassorganisator wurde funktional erweitert.

Planungs- und Strukturfelder wurden klarer gegliedert, Priorisierungen besser abbildbar gemacht und inhaltlich voneinander abgegrenzt.

Dies ermöglicht eine deutlich bessere:

  • Übersicht über Vermögensbereiche

  • Strukturierung von Dokumenten

  • Planung zukünftiger Regelungen

  • systematische Vorbereitung für Bevollmächtigte oder Erben

 

Der DLH Stick entwickelt sich damit zunehmend von einer reinen Datensammlung hin zu einem strukturierten Organisations- und Planungssystem.


Leitprinzipien der Weiterentwicklung

 

Die Weiterentwicklung des DLH Stick folgt denselben Grundprinzipien wie unsere forensische Tätigkeit:

  • Datensouveränität

  • klare Struktur

  • methodische Nachvollziehbarkeit

  • Vermeidung unnötiger Komplexität

  • technische Reduktion potenzieller Fehlerquellen

Technische Innovation ist für uns kein Selbstzweck, sondern dient der geordneten, rechtssicheren und transparenten Organisation digitaler Nachlassinformationen.

Speichererweiterung – um nahezu 60 TB erweitert

Mit steigenden Fallzahlen und größeren Datenvolumina – insbesondere vollständigen Geräteabbildern, E-Mail-Archiven und Backup-Systemen – wurde unsere interne Speicherkapazität um knapp 60 Terabyte auf zirka 140 TB erweitert.

Die Speicherarchitektur ist:

  • redundant ausgelegt und verschiedenen Brandabschnitten

  • doppelt gesichert

  • logisch getrennt (aktive Fälle / Archivfälle)

  • strukturiert dokumentiert

 

Datensicherheit bedeutet für uns kontrollierte Wiederherstellbarkeit und revisionssichere Nachvollziehbarkeit.

Keine Kundendaten verlassen das Haus.

Höchste Informationssicherheit und Datenschutz bieten wir unseren Kunden.

Investitionen in IT-Sicherheit

Angesichts der dynamischen Bedrohungslage wurden 2025 gezielte Sicherheitsinvestitionen vorgenommen:

  • neue Firewall-Technologie

  • erweiterter Malware- und Ransomware-Schutz

  • Intrusion-Prevention-Systeme

  • segmentierte Sicherheitszonen

  • verschärfte Zugriffskontrollen

  • Umstieg von Windows auf Linux bei den Analysesystemen

 

Der Schutz sensibler Mandantendaten ist Grundlage unserer Tätigkeit.

Gutachterliche Methodik und Dokumentationsstandard

Unsere Berichte orientieren sich an den strukturellen und methodischen Grundsätzen, wie sie im Rahmen der Ausbildung im Bereich gerichtlicher Gutachtenerstellung (IHK) vermittelt werden.

Der Bundesgerichtshof hat 2018 klargestellt, dass der digitale Nachlass dem analogen Nachlass grundsätzlich gleichzustellen ist (BGH, Urteil vom 12.07.2018 – III ZR 183/17). Digitale Inhalte sind Bestandteil der vererblichen Rechtsposition.

Daraus folgt:

Digitale Datenträger müssen mit derselben Sorgfalt und Nachvollziehbarkeit untersucht werden wie physische Nachlassunterlagen.

Unsere Dokumentationen beinhalten:

  • klare Definition des Prüfauftrags

  • strukturierte Beschreibung der Ausgangssituation

  • dokumentierte Untersuchungsschritte

  • transparente Methodik

  • Trennung zwischen Tatsachenfeststellung und Bewertung

  • nachvollziehbare Herleitung von Schlussfolgerungen

 


 

Negativbefunde als relevante Erkenntnis

 

Nicht nur das Auffinden von Daten ist von Bedeutung. Ebenso relevant ist die dokumentierte Feststellung ihres Nichtvorhandenseins.

Ein strukturierter Negativbefund bedeutet:

  • Nachweis, dass bestimmte Daten auf dem untersuchten System nicht existieren

  • Klarheit für Erbengemeinschaften

  • Vermeidung späterer Verdachtsmomente

  • rechtliche Absicherung gegenüber Dritten

 

Gerade in konfliktbehafteten Konstellationen ist diese Transparenz von erheblicher Bedeutung.


 

Transparenz durch persönliche Nachbesprechung

 

Unsere Dienstleistung endet nicht mit der Übergabe des Berichts.

Zur Geräteanalyse gehört grundsätzlich ein nachfolgendes persönliches Gespräch. Dieses dient:

  • der transparenten Erläuterung der Untersuchungsschritte

  • der verständlichen Einordnung der Ergebnisse

  • der Abstimmung möglicher Folgeschritte

 

Unsere Tätigkeit ist erst dann abgeschlossen, wenn für den Mandanten sachliche Klarheit besteht. Wir verstehen unsere Arbeit als begleitenden Prozess – nicht als einmalige technische Leistung.

 

5.000+
erfolgreich abgeschlossene Fälle
seit Unternehmensbestehen
~20
nicht abschließbare Fälle
technische / rechtliche Grenzen
~40
hochkomplexe Konstellationen
Verschlüsselung · Provider · Erbenlage
+60 TB
Speichererweiterung 2025
Basis 80 TB · redundant gesichert
100%
interne Datenverarbeitung
ohne Drittanbieter / Cloud
Post by Armin

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