Der Vormarsch der Digitalisierung

Von einer Vermögensverwaltung erwarten Kunden mehr Technik und ständige Erreichbarkeit per Smartphone. Die Ära pompöser Räume mit Messing, Marmor und hochflorigem Teppich ist vorbei, wie die Welt am Sonntag bereits am 23.10.2016, berichtete und noch heute zutrifft.

Aber nicht nur die „Reichen“ erwartet eine höhere Digitalisierung, sondern auch der normale Bürger. Von der Welle diese Welt ist beinahe jeder betroffen. Man kann sich dem entziehen, will man seine täglichen Aufgaben erledigen. Wer heute nicht online ist, der hat es schwieriger bei der Berufswahl.
 
Die „Welt am Sonntag“ berichtet weiterhin, dass 73 % digitale Angebote von Ihrer Bank zwingend erwarten. Unter den 40-Jährigen ist die Erwartung noch höher (87 %).
Diese Erwartungshaltung haben die Banken erkannt.
 
Beinahe jede große deutsche Bank hat eine Digitalisierungsstrategie entwickelt. Wobei es immer wieder an der gesamtheitlichen Umsetzung scheitert.
 
Für die Banken gilt das Ziel, die Beratung soll schneller, günstiger und kundenorientierter werden.
Apps für mobile Geräte werden hierfür als Allheilmittel angesehen.
 
Die Bankkunden wollen ihre Kontoauszüge digital und nicht mehr per Post erhalten. Die Bank soll 24 Stunden und 7 Tage geöffnet haben. Käufe und Verkäufe müssen per Applikationen einfach und kostengünstig sein.
67 % der Konsumenten vertrauen ihr Vermögen Robotern an, wie die Zeitung schreibt. Der Kunde hat also kein Problem damit, wenn sein Geld von einem digitalen Berater verwaltet wird. Man vertraut der nicht analogen Welt. So ist es auch mit den Daten. Man vertraut darauf, dass alles mit guten Dingen vor sich geht.

Aber nicht nur Banken gehen den Weg der Digitalisierung!

Wissen Sie eigentlich – lieber Leser, was die Konzerne Google, Facebook, XING, Apple, Samsung usw. mit Ihren Daten machen?
Die Datengrundschutzverordnung (DSGVO) hilft Ihnen dabei, das herauszufinden. Fragen Sie bei uns nach.
Es zeigt ein klares Bild, was sich in vielen anderen Dienstleistungsbereiche bereits etabliert hat. Man will seine Obliegenheiten online tätigen. Immer mehr Bürger schließen Geschäfte im Internet ab und hinterlassen digitale Spuren, welche für beinahe ewig im Netz verfügbar sind, wenn man sich nicht darum kümmert.
Wir wissen, dass in vielen Köpfen noch das veraltete Denken steckt, dass man keine digitale Vorsorge benötigt. Alles nur Unfug und Übertreibung, wie viele Behaupten. Aber der Trend beschreibt ein anderes Bild. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis 95 % der Bürger online tätig sind. Und wenn etwas passiert ist das Erwachen groß und man ärgert sich, dass man keine Maßnahmen ergriffen hat. Dokumente, welche früher in Ordner schlummerten, sind weg oder können nicht gefunden werden.

Aber auch die Firmen werden umstellen. Digitalisierungsstrategien sind sehr in Mode gekommen. Man wird faktisch „gezwungen“, dass man sich der Digitalisierung anschließt, wenn man alle Dienstleistungen erhalten will oder wenn man einen neuen Arbeitgeber sucht.

Wir können nur appellieren. Gehen Sie nicht sorglos mit ihren digitalen Werten und Gütern um.
Denken Sie zweimal nach, welches Foto oder welchen Text sie im Netz veröffentlichen. Sichern Sie Ihre Daten, um schmerzhafte Datenverluste zu vermeiden. Auch das gehört zum digitalen Wandel dazu.
Denken Sie an Ihre Vorsorge und an die Sicherheit ihrer Daten.

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